Recht & Gesetz
Nach dem Untergang der Alten Welt verschwanden nahezu sämtliche Gesetze der Menschheit. Über Jahrhunderte hinweg bestimmten Stärke, Gewalt und das Recht des Stärkeren das Leben der Überlebenden. Erst mit der Gründung der neuen Königreiche entstanden wieder feste Rechtsordnungen.
Heute besitzt jedes Reich seine eigenen Gesetze, Gerichte und Strafen. Dennoch teilen sie einige grundlegende Prinzipien. Eigentum, Eide und die Autorität des Herrschers genießen nahezu überall höchsten Schutz. Wer diese Ordnung gefährdet, muss mit harten Konsequenzen rechnen.
Die Rechtsprechung liegt in den meisten Königreichen bei der Krone oder deren Vertretern. Kleinere Streitigkeiten werden durch Dorfälteste, Stadträte oder lokale Richter entschieden. Schwerwiegende Verbrechen gelangen vor königliche Gerichte oder die Gerichte des jeweiligen Adels. Besonders bedeutende Fälle – etwa Hochverrat, Mord an Adligen oder Angriffe auf Mitglieder der Herrscherhäuser – werden häufig unmittelbar vom König oder einem eigens eingesetzten Hochgericht verhandelt. Viele Prozesse sind öffentlich und dienen zugleich als Demonstration königlicher Macht.
Obwohl sich die Gesetze unterscheiden, gelten in nahezu allen Reichen folgende Verbrechen als besonders schwerwiegend:
Hierzu zählen unter anderem:
Die Höhe einer Strafe richtet sich meist nach Schwere des Verbrechens, gesellschaftlichem Stand und den Gesetzen des jeweiligen Reiches.
Zu den häufigsten Strafen gehören:
Geldstrafen
Vor allem bei kleineren Vergehen.
Öffentliche Arbeiten
Verurteilte müssen Straßen, Mauern oder Befestigungen errichten oder instand halten.
Gefängnis
Vor allem in größeren Städten verbreitet. Die Haftbedingungen unterscheiden sich stark.
Verbannung
Der Verurteilte verliert sämtliche Rechte innerhalb seines Reiches und darf niemals zurückkehren. Viele Verbannte sterben bereits in den ersten Monaten.
Brandmarkung
Ein dauerhaftes Zeichen auf Haut oder Kleidung macht Straftäter für jedermann erkennbar. In manchen Reichen werden zusätzlich magische Siegel verwendet.
Zwangsdienst
Vor allem junge Straftäter müssen mehrere Jahre in der Armee oder im Bergbau dienen.
Hinrichtung
Die schwerste Strafe. Sie wird meist bei Hochverrat, Serienmord oder besonders grausamen Verbrechen ausgesprochen.
Die Art der Hinrichtung unterscheidet sich zwischen den Reichen.
Stormhold bevorzugt öffentliche Enthauptungen oder den Strang.
Avalon verhängt die Todesstrafe nur selten und meist nach Zustimmung mehrerer Höfe. Verräter werden häufig durch magische Rituale verbannt oder ihrer Verbindung zur Natur beraubt.
Kael'Thyr kennt öffentliche Enthauptungen, Gift oder den Tod durch die Klinge. Manche Verräter verschwinden jedoch einfach spurlos – ein Schicksal, das viele für noch schlimmer halten.
Skaldrath betrachtet den Eidbruch als eines der schwersten Verbrechen. Manche Verurteilte müssen sich einem letzten Ehrenduell stellen, andere werden aus den Bergen verbannt.
In Sangravia spricht man vom Endgültigen Tod. Vampire werden dabei durch Feuer oder die vollständige Zerstörung ihres Herzens hingerichtet. Da Vampire nicht altern, gilt diese Strafe als endgültiger Verlust einer oft jahrtausendealten Existenz.
Mit der Rückkehr der Magie entstanden völlig neue Straftatbestände.
Besonders streng verfolgt werden:
Nicht jeder Streit endet vor Gericht. Insbesondere zwischen Adligen besitzen Duelle noch immer hohe Bedeutung. Ein rechtmäßig ausgerufenes Ehrenduell kann Beleidigungen, Besitzstreitigkeiten oder Fragen der Ehre entscheiden. Je nach Reich werden unterschiedliche Waffen oder sogar Magie zugelassen. Der Ausgang eines anerkannten Duells gilt rechtlich als bindend.
Größere Städte verfügen über Gefängnisse oder Kerker. Gefährliche Magier werden zusätzlich durch magische Fesseln oder Runen eingeschlossen, welche ihre Verbindung zum Äther unterdrücken.
Besonders berüchtigt sind:
die Eisenzellen Stormholds
die Schattenkerker Kael'Thyrs
die Blutkrypten Sangravias
die Frostgewölbe Skaldraths
die Dornenkammern Avalons
Nur wenige Gefangene entkommen jemals aus diesen Anlagen.
Nicht jeder Bürger wird gleich behandelt. In fast allen Reichen besitzt der gesellschaftliche Stand erheblichen Einfluss auf Gerichtsverfahren. Adelige genießen besondere Rechte und werden häufig von ihresgleichen gerichtet. Bauern und einfache Bürger erhalten zwar ebenfalls Schutz durch das Gesetz, verfügen jedoch oft über deutlich geringere Möglichkeiten, ihre Interessen durchzusetzen.
Nur Avalon bemüht sich vergleichsweise stark um eine einheitliche Rechtsprechung zwischen Adel und einfachen Bürgern, auch wenn der Einfluss der großen Höfe dort weiterhin spürbar ist.
Die Haltung unfreier Menschen ist regional unterschiedlich geregelt.
Stormhold kennt vor allem Leibeigenschaft, bei der Bauern an das Land ihres Lehnsherrn gebunden sind, jedoch grundlegende Rechte besitzen.
Sangravia hält Blutdiener. Diese gelten rechtlich als Eigentum eines Clans, stehen jedoch zugleich unter dessen Schutz und genießen häufig bessere Lebensbedingungen als gewöhnliche Sklaven anderer Länder.
Kael'Thyr nutzt verurteilte Straftäter häufig als Zwangsarbeiter in Minen oder Steinbrüchen.
Avalon und Skaldrath lehnen Sklaverei weitgehend ab, kennen jedoch Frondienste oder zeitlich begrenzte Strafarbeit.
Trotz der Härte vieler Gesetze besitzen Herrscher das Recht, Strafen zu mildern oder vollständig aufzuheben.
Begnadigungen erfolgen meist:
Heute besitzt jedes Reich seine eigenen Gesetze, Gerichte und Strafen. Dennoch teilen sie einige grundlegende Prinzipien. Eigentum, Eide und die Autorität des Herrschers genießen nahezu überall höchsten Schutz. Wer diese Ordnung gefährdet, muss mit harten Konsequenzen rechnen.
Die Gerichtsbarkeit
Die Rechtsprechung liegt in den meisten Königreichen bei der Krone oder deren Vertretern. Kleinere Streitigkeiten werden durch Dorfälteste, Stadträte oder lokale Richter entschieden. Schwerwiegende Verbrechen gelangen vor königliche Gerichte oder die Gerichte des jeweiligen Adels. Besonders bedeutende Fälle – etwa Hochverrat, Mord an Adligen oder Angriffe auf Mitglieder der Herrscherhäuser – werden häufig unmittelbar vom König oder einem eigens eingesetzten Hochgericht verhandelt. Viele Prozesse sind öffentlich und dienen zugleich als Demonstration königlicher Macht.
Die wichtigsten Verbrechen
Obwohl sich die Gesetze unterscheiden, gelten in nahezu allen Reichen folgende Verbrechen als besonders schwerwiegend:
- Mord
- Hochverrat
- Raub
- Entführung
- Brandstiftung
- Sklavenhandel außerhalb gesetzlicher Regelungen
- Straßenraub
- Fälschung königlicher Siegel
- Spionage
- Verrat militärischer Geheimnisse
Hierzu zählen unter anderem:
- verbotene Blutmagie
- unkontrollierte Nekromantie
- Flüche gegen den Herrscher
- Missbrauch magischer Artefakte
- Beschwörung gefährlicher Wesen
Strafen
Die Höhe einer Strafe richtet sich meist nach Schwere des Verbrechens, gesellschaftlichem Stand und den Gesetzen des jeweiligen Reiches.
Zu den häufigsten Strafen gehören:
Geldstrafen
Vor allem bei kleineren Vergehen.
Öffentliche Arbeiten
Verurteilte müssen Straßen, Mauern oder Befestigungen errichten oder instand halten.
Gefängnis
Vor allem in größeren Städten verbreitet. Die Haftbedingungen unterscheiden sich stark.
Verbannung
Der Verurteilte verliert sämtliche Rechte innerhalb seines Reiches und darf niemals zurückkehren. Viele Verbannte sterben bereits in den ersten Monaten.
Brandmarkung
Ein dauerhaftes Zeichen auf Haut oder Kleidung macht Straftäter für jedermann erkennbar. In manchen Reichen werden zusätzlich magische Siegel verwendet.
Zwangsdienst
Vor allem junge Straftäter müssen mehrere Jahre in der Armee oder im Bergbau dienen.
Hinrichtung
Die schwerste Strafe. Sie wird meist bei Hochverrat, Serienmord oder besonders grausamen Verbrechen ausgesprochen.
Todesstrafen
Die Art der Hinrichtung unterscheidet sich zwischen den Reichen.
Stormhold bevorzugt öffentliche Enthauptungen oder den Strang.
Avalon verhängt die Todesstrafe nur selten und meist nach Zustimmung mehrerer Höfe. Verräter werden häufig durch magische Rituale verbannt oder ihrer Verbindung zur Natur beraubt.
Kael'Thyr kennt öffentliche Enthauptungen, Gift oder den Tod durch die Klinge. Manche Verräter verschwinden jedoch einfach spurlos – ein Schicksal, das viele für noch schlimmer halten.
Skaldrath betrachtet den Eidbruch als eines der schwersten Verbrechen. Manche Verurteilte müssen sich einem letzten Ehrenduell stellen, andere werden aus den Bergen verbannt.
In Sangravia spricht man vom Endgültigen Tod. Vampire werden dabei durch Feuer oder die vollständige Zerstörung ihres Herzens hingerichtet. Da Vampire nicht altern, gilt diese Strafe als endgültiger Verlust einer oft jahrtausendealten Existenz.
Magische Verbrechen
Mit der Rückkehr der Magie entstanden völlig neue Straftatbestände.
Besonders streng verfolgt werden:
- Diebstahl mächtiger Artefakte
- Manipulation von Leylinien
- Herstellung verbotener Flüche
- Erschaffung unkontrollierter magischer Wesen
- Missbrauch von Blutmagie
- Seelenbindung gegen den Willen eines anderen
- Illegale Portalbeschwörungen
Duelle
Nicht jeder Streit endet vor Gericht. Insbesondere zwischen Adligen besitzen Duelle noch immer hohe Bedeutung. Ein rechtmäßig ausgerufenes Ehrenduell kann Beleidigungen, Besitzstreitigkeiten oder Fragen der Ehre entscheiden. Je nach Reich werden unterschiedliche Waffen oder sogar Magie zugelassen. Der Ausgang eines anerkannten Duells gilt rechtlich als bindend.
Gefängnisse
Größere Städte verfügen über Gefängnisse oder Kerker. Gefährliche Magier werden zusätzlich durch magische Fesseln oder Runen eingeschlossen, welche ihre Verbindung zum Äther unterdrücken.
Besonders berüchtigt sind:
die Eisenzellen Stormholds
die Schattenkerker Kael'Thyrs
die Blutkrypten Sangravias
die Frostgewölbe Skaldraths
die Dornenkammern Avalons
Nur wenige Gefangene entkommen jemals aus diesen Anlagen.
Recht und Stand
Nicht jeder Bürger wird gleich behandelt. In fast allen Reichen besitzt der gesellschaftliche Stand erheblichen Einfluss auf Gerichtsverfahren. Adelige genießen besondere Rechte und werden häufig von ihresgleichen gerichtet. Bauern und einfache Bürger erhalten zwar ebenfalls Schutz durch das Gesetz, verfügen jedoch oft über deutlich geringere Möglichkeiten, ihre Interessen durchzusetzen.
Nur Avalon bemüht sich vergleichsweise stark um eine einheitliche Rechtsprechung zwischen Adel und einfachen Bürgern, auch wenn der Einfluss der großen Höfe dort weiterhin spürbar ist.
Sklaverei und Leibeigenschaft
Die Haltung unfreier Menschen ist regional unterschiedlich geregelt.
Stormhold kennt vor allem Leibeigenschaft, bei der Bauern an das Land ihres Lehnsherrn gebunden sind, jedoch grundlegende Rechte besitzen.
Sangravia hält Blutdiener. Diese gelten rechtlich als Eigentum eines Clans, stehen jedoch zugleich unter dessen Schutz und genießen häufig bessere Lebensbedingungen als gewöhnliche Sklaven anderer Länder.
Kael'Thyr nutzt verurteilte Straftäter häufig als Zwangsarbeiter in Minen oder Steinbrüchen.
Avalon und Skaldrath lehnen Sklaverei weitgehend ab, kennen jedoch Frondienste oder zeitlich begrenzte Strafarbeit.
Gnade
Trotz der Härte vieler Gesetze besitzen Herrscher das Recht, Strafen zu mildern oder vollständig aufzuheben.
Begnadigungen erfolgen meist:
- nach außergewöhnlichen Verdiensten
- aus politischen Gründen
- während religiöser Feiertage
- nach erfolgreichem Militärdienst
- auf Fürsprache bedeutender Persönlichkeiten